Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Stellen in der Gebäudehülle die durch erhöhte Wärmeleitung besonders große Wärmeverluste verursachen. Es sind die Stellen, an denen bevorzugt Tauwasser kondensiert und sich Schimmel bildet.
Einige Wärmebrücken können im Zuge der flächigen Dämmung von Außenwänden und obersten Geschoßdecken oder Kellerdecken entschärft werden:
- Außenecken
- Anschlüsse von Innenwänden und –Decken an Außenwände,
- Anschlüsse von Innenwänden an Dach- und Kellerdecken
- Dachsparren und Kehlbalken
- Massive tragende Teile innerhalb Ständerwerken
- Übergänge zwischen Bauteilen
Es gibt jedoch typische Wärmebrücken mit sehr hohen Verlusten. Sie bedürfen einer besonderen Behandlung:
- Rollladenkästen
- Fensterlaibungen, Fensteranschlüsse
- Heizkörpernischen
- Balkonplatten und Vordächer
- Auskragende Beton-Dachüberstände

Im Winter kann man Wärmebrücken im Dachbereich sehr gut sehen. Dort schmilzt der Schnee schneller als auf gedämmten Teilen der Dachfläche.
Ein zuverlässiges Nachweisverfahren über Wärmebrücken ist die Thermographie mittels einer Infrarot-Aufnahme, die Hinweise auf den Wärmedurchgang durch die Hüllfläche liefert.